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Zeitungsartikel |
30.01.2007 Augsburger Allgemeine |
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Schmid und Hahn
führen jetzt die Wehr Neue
Kommandanten und Vereinsvorsitzende gewählt Königsbrunn
(hask). Rainer Schmid ist der neue 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Königsbrunn, der Feuerwehrverein wird in den kommenden Jahren von Thorsten Hahn geführt. 2. Kommandant ist nun Frank Schöning. Die bisherigen Amtsinhaber traten, bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Krone am Sonntag aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl an (wir berichteten). Zwölf Jahre als zweiter und sechs Jahre als erster Kommandant der Königsbrunner Wehr hat Manfred König nun hinter sich. Sechs weitere Jahre im Kommandantenposten sind einfach zu lange für mich, begründete er seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur. Während seiner Zeit als erster und zweiter Kommandant hatte die Wehr mehr als 3000 Einsätze zu bewältigen, hatte König zusammengezählt. Die aktiven Feuerwehrleute wählten zu seinem Nachfolger fast einstimmig Rainer Schmid. Der 32-Jährige arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Augsburg, ist verheiratet und lebt seit zehn Jahren in Königsbrunn. Es wird nicht leicht sein, in die Fußstapfen von unserem Manfred zu treten, erklärte er nach seiner Wahl. König wird der Freiwilligen Feuerwehr aber treu bleiben und weiter für den Nachwuchs und die Ausbildung zur Verfügung stehen. So habe ich die Möglichkeit, auf seine Erfahrungen und Tipps zurückzugreifen, freute sich Schmid. Zum zweiten Kommandanten wählten die aktiven Mitglieder Frank Schöning, den bisherigen Jugendwart. Er löst Johann Schabert im Amt des 2. Kommandanten ab. Auch erster Vorsitzender Albert Heß trat nicht mehr zu Wahl an. Als sein Nachfolger wurde der bisherige Oberlöschmeister und Pressesprecher Thorsten Hahn von allen Vereinsmitgliedern gewählt. Der 31-jährige Besitzer einer Fahrschule ist gebürtiger Königsbrunner und seit 1990 Mitglied bei der Feuerwehr. Ich hoffe, ich kann das Amt als erster Vorsitzender im Sinne von Albert Heß und in unser aller Sinne weiterführen, erklärte Hahn. Auch beim Amt des zweiten Vorsitzender gab es Veränderungen. Während früher automatisch dieses Amt der 1. Kommandant ausfüllte, entschied man sich nur für Aufgabenteilung und personelle Verstärkung. Gewählt wurde Markus Kleber. Weitere
Wahlergebnisse: Dieter Gay (1. Schriftführer), Sebastian Bruckner (2. Schriftführer), Stefan Schmerold (3. Schriftführer), Herbert Wüst (1. Kassierer), Christoph Römer (2. Kassierer), Günther Litzel (1. Kassenrevisor), Johann Schlecht (2. Kassenrevisor), Günther Leimer (1. Fähnrich), Joachim Gentgen (2. Fähnrich). |
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Zeitungsartikel |
30.01.2007 Augsburger Allgemeine |
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Das
arbeitsreichste Jahr der Feuerwehr
Seit
1873 noch nie so viele Einsätze - Zahl der technischen Hilfeleistungen
stieg um 50 Prozent Königsbrunn
(hask). Das abgelaufene Jahr war für die Freiwillige Feuerwehr das arbeitsreichste seit ihrer Gründung 1873. Das betonte der scheidende Kommandant Manfred König im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Während gegenüber 2005 die Zahl der Brände - und auch der Fehlalarme - stiegen die technischen Hilfeleistungen um 50 Prozent an. 2005 zählte die Wehr insgesamt 202 Einsätze, 2006 mussten die Männer dann 261 Mal ausrücken. Dabei ging es bei 180 Fällen um eine technische Hilfeleistung, 42 Brände mussten gelöscht und fünf Sicherheitswachen aufgestellt werden. 34 Mal veranlasste ein Fehlalarm das Ausrücken der Feuerwehr. Die drastisch gestiegenen technischen Hilfeleistungen schlüsselte König detailliert auf: Zwölf mal waren die Wehrmänner gegen wildgewordene Insekten im Einsatz, 14 mal musste Öl auf der Fahrbahn beseitigt werden, in 16 Fällen galt es, bei Überschwemmungen und Hochwasser Hilfe zu leisten und in 18 Fällen mussten sie versperrte Räume wegen akuter Gefahr öffnen - und insgesamt 36 Rettungsaktionen für Tiere. Die Neujahrsnacht auf 2006 hingegen ist gut verlaufen, berichtete Manfred König. Aber schon am 3. Januar gab es den ersten Einsatz des Jahres 2006, als es in einem Lager in der Wandalenstraße brannte, so König. Bei einem Großbrand am 17. Januar in der Haunstetterstraße 41 hatte die Feuerwehr Königsbrunn ihre Kollegen aus Bobingen zur Hilfe gerufen. Das durch eine Kerze ausgelöste Feuer hatte schnell um sich gegriffen, die Bewohnerin konnte sich jedoch noch in Sicherheit bringen, schilderte König, für ihren Hund hingegen kam jede Hilfe zu spät. Durch den hohen Schneefall im vergangenen Frühjahr musste die Feuerwehr mehrmals bei Überschwemmungen - etwa in der Landsbergerstraße, der Römerallee, der Wertachstraße, aber auch in Schwabmünchen - Hilfe leisten. Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume und weitere Schäden durch die Schneelast mussten ebenfalls beseitigt werden. Auch die Vogelgrippe habe die Feuerwehrmänner im letzten Jahr sehr beansprucht, merkte König an. Am 9. Dezember hatte die Feuerwehr mit der Freiwerdung gefährlicher Stoffe in der Firma A & R Carton zu kämpfen, berichtete König. Bedingt durch menschliches Versagen waren Nitrose-Gase entstanden, wodurch 13 Angestellte vom Rettungsdienst behandeln werden mussten. Die Berufsfeuerwehr Augsburg kam mit einem Messfahrzeug. Immer wieder waren die Wehrmänner auch bei Verkehrsunfällen, vor allem auf der B 17, im Einsatz. Bei einem davon mussten Sie einen toten Autofahrer bergen. |
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Zeitungsartikel |
30.01.2007 Augsburger Allgemeine |
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Ehrungen für
Treue zur Wehr und zum Verein Königsbrunn (hask). Alljährlich zeichnet die Freiwillige Feuerwehr bei der Jahreshauptversammlung Aktive und Vereinsmitglieder für langjährige Treue aus. Diesmal erhielten silberne Ärmelstreifen für zehn Jahre Harald Bilger und Peter Erber, für 20 Jahre Markus Kleber und Thorsten Sandkuhl und für 30 Jahre aktiven Dienst Michael Bley, Gerhard Feigl, Albert Heß, Martin Hirschinger, Peter Schäble und Erwin Wiedemann. Mit einem Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktive Dienstzeit zeichnete Kreisbrandrat Georg Anzenhofer Erwin Oppenländer und Harald Sedelmaier aus. Eine Urkunde für langjährige Vereinszugehörigkeit geht (für 25 Jahre) an Heinz Buchberger, Bernhard Dachs, Hans-Walter Eberle, Hans Geierhos, Johann Hobmeier, Roland Neider, Albert Schäfer, Xaver Schmid, Rudolf Schöler und Albert Teichner. 50 Jahre ist Walter Stelzenmüller inzwischen Mitglied des Feuerwehrvereins, Altbürgermeister und Ehrenbürger Fritz Wohlfarth gehört sogar seit 60 Jahren mit dazu |
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